

Der Skatepark Ansbach entstand auf dem brachliegenden Gelände am Schleifweg mit dem Ziel einen belebten Bewegungstreffpunkt zu schaffen. Auf insgesamt 600 m2 Fläche greift die Planung Elemente aus dem urbanen Raum (Sitzbänke, Geländer, usw.) auf und verbindet diese mit organischen Elementen (Quarterpipe, Corner, etc.) zu einem modernen ‚Street-Flow-Skatepark‘. In Zusammenarbeit mit der Interessensgemeinschaft ‚IG Skateplatz‘ geplant, bedient das Design die Bedürfnisse unterschiedlichsten Nutzer*innen (Skateboard, BMX, Stunt-Scooter, etc).
Im Speziellen zeichnet sich der Skatepark über einen zweistufigen Aufbau aus. Dadurch wird es möglich auch Elemente mit mehr Impact wie Bump-to-Ledge, London Gap und Downrail mit in das Gesamtkonzept zu integrieren. Als identitätsstiftendes Merkmal des Street-Parcours sind die Flat-Flächen ebenerdig an den für Nutzer*innen vorgesehenen Aufenthaltsbereich angeschlossen. Zwischen dieser Fläche und der zweiten Ebene finden sich ebenfalls sogenannte Street-Essentials wie Ledge, Manual Pad und Flatbar wieder. Zudem können beide Anfahrtsbereiche über eine WCMX-Rampe auch mit dem Sportrollstuhl erreicht werden, womit eine vollständig inklusive Nutzung des Skateparks ermöglicht wird.
Durch die Integration von bepflanzten Böschungen an vertikalen Wänden und Baum-Neupflanzungen im Design, schmiegt sich der Park gestalterisch nahtlos in die naturnahe Umgebung an. Der Haupt-Aufenthaltsbereich verbindet als Sitzstufe mit Holzauflage den bestehenden Wiesenweg mit dem etwas abgesenkten Niveau der Skateanlage. Durch den Einsatz von Corten-Stahl als verlorene Schalung sowie schwarz lackierten Metall-Elementen kann für ein individuelles und urbanes Gesamtbild im Skatepark gesorgt werden.
Der gesamte Skatepark ist sehr blickdurchlässig gestaltet. Höhere Elemente befinden sich an den Randbereichen, wodurch ein freier Blick in den Skatepark entlang der gesamten Wegeführung möglich wird. Nicht zuletzt soll so die soziale Kontrolle erhöht und der Skatepark zu einem sicheren Ort, insbesondere für Kinder sowie Gender-Inklusiver gemacht werden.




