Veith Kilberth

Skateparks

Räume für Skateboarding zwischen Subkultur und Versportlichung

Abstract

Der Bau von öffentlichen Skateparks hat Hochkonjunktur. Doch wie lassen sich diese auf Jahrzehnte angelegten Bauvorhaben für dynamische Bewegungspraktiken wie Skateboarding nachhaltig attraktiv gestalten? Die öffentlichen Mittel sollen einerseits möglichst vielen potentiellen Nutzer*innen zugutekommen, andererseits soll der jugendlichen Kernzielgruppe eine Alternative zur freien Nutzung des städtischen Raums angeboten werden. 

Die folgenden Ausführungen sind ein Exzerpt der Dissertation von Veith Kilberth, die konzeptionelle Handlungsempfehlungen aufzeigt, welche soziokulturellen Aspekte bei der Gestaltung von Skateparks berücksichtigt werden sollten. 

Die stark verkürzten Darstellungen können im Detail, unter den angegebenen Seiten-Hinweisen, im Buch nachgelesen werden.

Bedarf von Skateparks

1. Raum-Konflikt

Street Skateboarding

Vereinnahmung des öffentlichen Raums Anfang der 1990er Jahre durch Skateboarding & Inline-Skating.

Raum-Konflikt

Lärm, Gefahr, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Katalog-Skateparks

Städte-politische Lösung Zweckräume für Skateboarding:

ca. 1995-2005, ohne Nutzerbeteiligung, Ära der Katalog-Skateparks

Ort-Beton Skateparks

Seit ca. 2010, meist mit Nutzerbeteiligung, individuelle State-of-the-Art Skateparks

2. Lokale Bedarfe

Der Bedarf für Skateparks resultiert nicht nur aus Raum-Konflikten, sondern kann sich auch mangels nutzbarer Gegebenheiten (z.B. Street Spots) und vor allem lokaler Wünsche und Bedürfnisse ergeben (z.B. Transition Terrains wie Bowls oder Miniramps).

Ländliche Regionen
Wunsch nach Transition Terrain
Mangel an nutzbaren Gegebenheiten

1. Raum-Konflikt

Street Skateboarding

Vereinnahmung des öffentlichen Raums Anfang der 1990er Jahre durch Skateboarding & Inline-Skating.

Raum-Konflikt

Lärm, Gefahr, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Katalog-Skateparks

Städte-politische Lösung Zweckräume für Skateboarding:

ca. 1995-2005, ohne Nutzbeteiligung, Ära der Katalog-Skateparks

Ort-Beton Skateparks

Seit ca. 2010, meist mit Nutzerbeteiligung, individuelle State-of-the-Art Skateparks

2. Lokale Bedarfe

Der Bedarf für Skateparks resultiert jedoch nicht nur aus Raum-Konflikten, sondern kann sich auch mangels nutzbarer Gegebenheiten (z.B. Street Spots) und vor allem lokaler Wünsche und Bedürfnisse ergeben (z.B. Transition Terrains wie Bowls oder Miniramps).

Ländliche Regionen
Wunsch nach Transition Terrain
Mangel an nutzbaren Gegebenheiten

Soziale Aspekte

Um öffentliche Skateparks am Gemeinwohl auszurichten haben sie – zumindest dem Anspruch nach – eine in das Design eingelassene soziale Struktur.

1

Größtmögliche  Nutzergruppe

 
Skate, BMX, Scooter, Inline Skating, etc.
 

2

Inter-
generationalität

 
von jung 
bis alt
 

3

Inter-
performativität

 
für jedes 
Können-Niveau
 

Sozialer Nutzen

Skateparks können verschiedene soziale Nutzen bieten:

LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_Informeller Rollsport@2x
Informeller
Sport
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_Sicherer Ort@2x
Sichere
Räume
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_außerschulischer Lernort@2x
Außerschulische Lernorte
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_intergenerationale Bewegungsräume@2x
Inter-
generationalität
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_Flüchtlingsbetreuung@2x
Flüchtlings-
betreuung
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_Rückzugsort für Jugendliche@2x
Rückzugsort
für Jugendliche
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_WCMX@2x
Behinderten-
sport
LNDSKT_Icons_Zeichenflächen_Szenetreffpunkt@2x
Szene-
Treffpunkt

Das Dilemma von Skateparks

Mit der Errichtung von Skateparks steigt die Kriminalisierung von Skateboarding im öffentlichen Raum.

Gefundene Räume
Shared Spot
Öffentl. Sportanlage
Priv. Vereinsgelände

Grad der Verhäuslichung & soziale Regulierungsmöglichkeiten​

Grad der Verhäuslichung & soziale Regulierungsmöglichkeiten​

Mit Skateparks und dem Grad der Verhäuslichung können die oben genannten sozialen Aspekten einhergehen, jedoch wird die freie Ausübung von Skateboarding in der Stadt gegen den sozialen Nutzen eingebüßt. Lösungen hierzu zeigt die Skate-Raum-Genese und das Positionierungs-Modell

Identitätsstiftende Merkmale von Skateboarding

Die identitätsstiftenden Merkmale von Skateboarding bezogen auf die Raum-Präferenzen können durch eine historische Rekonstruktion der bevorzugten Räume für Skateboarding ermittelt werden, indem die beiden Terrain-Hauptkategorien Transition und Street auf einer Mikro-, Meso- und Makro-Ebene untersucht werden.

Historische Terrain-Rekonstruktion

1

Mikro-Perspektive

Die Nahsicht nimmt die Terrain-Struktur und ihre Elemente in den Blick.

2

Meso-Perspektive

Die Meso-Perspektive – zwischen der Nah- und Weit-Sicht – betrachtet vor allem die Übergänge und Umstellungen. Wenn ein bestimmtes Terrain an Bedeutung verliert und ein anderes wiederum von der Skate-Szene aufgewertet wird.

3

Makro-Perspektive

Aus der Makro-Perspektive wird die gesamte Terrain-Entwicklung in Augenschein genommen, um übergeordnete Entwicklungsmuster und Zusammenhänge zu verstehen.

1. Mikro-Perspektive

Mit einer vom Spiel ausgehenden Soziologie können mit den Spielkategorien von Roger Caillois Skate-Raum Strukturen und Konstellationen auf Mikro-Ebene analysiert werden.

I. Subkulturelles Terrain

Spielkategorie: Ilinx (Rausch)

Modus: Paidia (wildes, zügelloses Spiel)

Struktur: multidirektional

Disposition: kreativ / stilistisch

Bsp.: Pool, Bowl, Olympic Park

II. Versportlichtes Terrain

Spielkategorie: Agon (Wettkampf)

Modus: Ludus (diszipliniert, geordnetes Spiel)

Struktur: linear

Disposition: sportlich / progressiv

Bsp.: Halfpipe, Miniramp, Olympic Street

Die räumlich-strukturellen Faktoren sportlicher Ausdifferenzierung sind:

1. Die Standardisierung von Terrains & Elementen (Form der Elemente)

2. Unverstellte, lineare Anfahrten auf Elemente, die eine Einzeltrick-Orientierung forcieren (Struktur der Terrains)

2. Meso- und 3. Makro-Perspektive

1

Gefundene Räume

 
Sportgelegenheiten – Street Spots

2

Künstliche Zweckräume

 
Öffentliche Sportanlagen – Skatepark 

3

Wettbewerbs-Parcour

 
Kommerzielle
Events

Dynamisches Terrain-Konfigurations-Muster

A.

 
Fortwährendes Terrain-Entwicklungsmuster:
 
1. Gefundene Räume
2. Zweckräume
3. Wettbewerbs-Parcours

B.

 
Selbstbestimmte Körper-Raum-Spiele in gefundenen Räumen werden zu fremdbestimmten Wettbewerbsformaten konzeptualisiert.

C.

 
Dynamischer Prozess der Skateboard-Terrain-Konfiguration, indem sich die subkulturelle Gestalt zyklisch immer wieder neu erfindet.
Z.B. die kulturelle Valorisierung des DIY Skating und verstärkt kreativen Street Skateboarding, kann als Reaktion auf die Versportlichung verstanden werden durch Event-Formate wie Street League. 

1

Gefundene Räume

 
Sportgelegenheiten – Street Spots

2

Künstliche Zweckräume

 
Öffentliche Sportanlagen – Skatepark 

3

Wettbewerbs-Parcour

 
Kommerzielle
Events

Dynamisches Terrain-Konfigurations-Muster

A.

 
Fortwährendes Terrain-Entwicklungsmuster:
 
1. Gefundene Räume
2. Zweckräume
3. Wettbewerbs-Parcours

B.

 
Selbstbestimmte Körper-Raum-Spiele in gefundenen Räumen werden zu fremdbestimmten Wettbewerbsformaten konzeptualisiert.

C.

 
Dynamischer Prozess der Skateboard-Terrain-Konfiguration, indem sich die subkulturelle Gestalt zyklisch immer wieder neu erfindet.
Z.B. die kulturelle Valorisierung des DIY Skating und verstärkt kreativen Street Skateboarding, kann als Reaktion auf die Versportlichung verstanden werden durch Event-Formate wie Street League .

Habitus-These: Skateboarding hat eine subkulturelle Identität

Identitätsstiftende Merkmale von Skateboarding

Das Ergebnis der historischen Terrain-Rekonstruktion sind die folgenden 10 identitätsstiftenden Merkmale von Skateboarding:

Habitus-These:
Skateboarding hat eine subkulturelle Identität

Identitätsstiftende Merkmale von Skateboarding

Das Ergebnis der historischen Terrain-Rekonstruktion sind die folgenden 10 identitätsstiftenden Merkmale von Skateboarding:

I.

 
Experimentalismus

VI.

 
Kreativität

II.

 
Progressivität

VII.

 
Diversität

III.

 
Urbanität

VIII.

 
Kollaboration

IV.

 
Nonkonformismus

IX.

 
Risiko

V.

 
Selbstbestimmung

X.

 
Flow

Umso mehr die Skate-Raum-Gestaltung diesen Charakteristiken von Skateboarding entspricht, desto höher ist die kurzfristige Resonanz der Nutzer*innen und die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige Attraktivität des Designs.

I.

 
Experimentalismus

II.

 
Progressivität

III.

 
Urbanität

IV.

 
Nonkonformismus

V.

 
Selbstbestimmung

VI.

 
Kreativität

VII.

 
Diversität

VIII.

 
Kollaboration

IX.

 
Risiko

X.

 
Flow

Umso mehr die Skate-Raum-Gestaltung diesen Charakteristiken von Skateboarding entspricht, desto höher ist die kurzfristige Resonanz der Nutzer*innen und die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige Attraktivität des Designs.

Konzept der Gestaltungsgrundsätze

Konzept der Gestaltungs-grundsätze

Von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu praktischen Handlungsempfehlungen. Um die identitätsstiftenden Merkmale von Skateboarding räumlich konzeptualisieren zu können, müssen sie auf die kommunalen und Skatepark-spezifischen Planungsbereiche bezogen werden:

Kommunale und spezifische Skatepark-Planungsbereiche

Die an der kommunalen Skatepark-Planung beteiligten Personengruppen und Organisationen sowie die einzelnen Haupt-Planungsbereiche lassen sich schematisch folgendermaßen darstellen:

Um Gestaltungsgrundsätze abzuleiten werden die identitätsstiftenden Merkmale von Skateboarding auf die identifizierten Planungsbereiche bezogen

Matrix

23 Gestaltungsgrundsätze

23 Gestaltungs-grundsätze

Kommunale Planungs-Ebene (Meso / Makro)

Kommunale Planung

Das Skateraumangebot konzentriert sich auf die lokalen Bedarfe, jedes Projekt soll

wiederum auf das kommunale Gesamtangebot abgestimmt und möglichst vielfältig

gestaltet werden.

Experimentelle und nonkonforme Skateraumkonzepte auf kommunaler Planungsebene

in Erwägung ziehen.

Lage

Skateparks möglichst zentral und an belebten, gut einsehbaren Standorten platzieren.

Bei der Planung der Lage die Maximierung der Nutzungszeiten berücksichtigen.

Zusätzlich non-konforme und experimentelle urbane Flächen als Räume für Skateboarding in Erwägung ziehen.

Größe

Auf kommunaler Ebene mehrere relativ kleine Skate-Anlagen planen, anstatt wenige große Skateparks.

Obergrenzen für die Größe von Skatepark-Terrains nicht überschreiten.

Partizipation

Die lokalen Nutzer*innen immer in die Planung von Skatepark-Projekten involvieren und deren Wünsche und Bedürfnisse bestmöglich berücksichtigen.

Zusätzlich auch unkonventionelle Kommunikationswege gehen und versuchen, Nutzer*innen auch informell zu erreichen und sie in eine partizipative Planungsgruppe einzubinden.

Skatepark Spezifische Planungs-Ebene (Mikro)

Bauweise

Skateparks nach Stand der Technik mit der Ort-Beton-Bauweise planen und ausführen.

Im Falle von Budgetengpässen vorzugsweise kleinere hochwertige Skateparks planen, anstatt größere Flächen in qualitativ geringwertiger Bauweise und Material auszuführen.

Den Boden von Skateparks stets mit hochwertigen glatten Böden und Fahrbelägen ausstatten.

Terrain-Struktur

Differente Können-Niveaus mittels unterschiedlicher Geschwindigkeiten strukturieren und möglichst in ein Gesamtterrain integrieren.

Die Höhen und der Schwierigkeitsgrad eines Skatepark-Terrains werden stufenweise aufgebaut.

Terrains möglichst multidirektional strukturieren.

Längliche, schmale Grundflächen vermeiden, geometrisch proportional breitere Flächen bevorzugen.

Terrain-Elemente

Jeder Skatepark wird ein Unikat und weist mindestens ein markantes Alleinstellungsmerkmal auf.

Street-Terrains werden überwiegend mit einer relativ niedrigen Grundhöhe geplant und bieten partiell auch herausfordernde Elemente.

Skateparks werden im Rahmen der soziokulturellen Skateboard-Ästhetik kreativ gestaltet und bieten ein möglichst breites Spektrum an Elementen.

Grundstücksabgrenzungen und sicherheitsfunktionale Bauten werden, im Rahmen der sicherheitstechnischen Erfordernisse, durch alternative Lösungen auf ein Minimum reduziert, um ein urbanes Flair zu schaffen.

Zuerst in ausreichendem Umfang die ›Basic Features‹ planen, dann ›Special Features‹ integrieren.

Aufenthaltsbereich

Aufenthalts-bereich

Aufenthaltsbereiche in unterschiedlicher Distanz zum Skate-Terrain planen: Zum einen stets an zentraler Stelle direkt an der Skate-Fläche und zum anderen in peripherer Nähe mit Sicht auf den Aktionsbereich platzieren.

Aufenthaltsbereiche in Skateparks werden mit urbanem Mobiliar des öffentlichen Raums ausgestattet, um die Optik einer Tribüne von Sportstätten zu vermeiden.

Die Zukunft von Skateparks

Skate-Raum-Genese

Die Zukunft von Skateparks könnte in konsekutiven Phasen zu diversen Raum-Konzepten führen.

I. Einzelfall-Skatepark

Partizipativ geplante State-of-the-Art Skateparks als städteplanerische Einzelfallprojekte in traditionell vorstrukturierten Orten der Bauleitpläne der Stadt.

II. Kommunales Skatepark-Angebot

Mehrere Skatepark-Projekte als ein übergreifendes kommunales Gesamtangebot orchestrieren. Separate Skatepark-Projekte in designierten Sonderräumen in ein kommunal abgestimmtes Gesamt-Skateanlagen-Angebot zu bringen, stellt die zweite Stufe der Skate-Raum-Genese dar. 

III. Kommunal diversitäres Skatepark-Raumkonzept

In einem weiteren Evolutionsschritt werden nun einerseits die regulär vorgesehenen Räume der Stadtplanung, über professionell, unter Nutzer*innen-Beteiligung geplante Skateparks hinaus, mit diversitären Skatepark­ansätzen, wie etwa DIY-Hybrid, ergänzt. Andererseits werden zunehmend auch unkonventionelle Flächen – Industriebrachen, Räume unter Brücken, Gebäudelücken etc. für die Skateraumnutzung vereinnahmt, die u.a. als legale Räume für DIY-Projekte von der Szene selbstbestimmt entwickelt werden und die mit speziellen alternativen Konzepten zu Skateparks für eine Zwischennutzung infrage kommen. Kennzeichnend für den dritten Schritt der Skateraumgenese ist ein zumeist deutlich erhöhtes Engagement der Skateboarder*innen, einer verstärkten Planung ›von unten‹ und die Umsetzung in einer dennoch festen Rahmung mit klar konturierter räumlicher Gebietsabgrenzung.

IV. Kommunal diversitär-integriertes Skate-Raumkonzept

Die vierte Stufe der Skateraumgenese ist das maximal denkbare Konzept eines diversitär-integrierten Skateraumansatzes. Erweiternd zu den oben genannten Skateräumen bezieht sich die letzte Stufe auch auf die (Re-) Integration von Skateboarding in den öffentlichen Raum. Mit dem Begriff Shared Spot werden sowohl explizit eingerichtete, legalisierte und auch geduldete Skate-Spots gefasst, die die Grenzen und Begrenzungen von Skateräumen in der Stadt mitunter vollständig aufheben. Erst an dieser Stelle kann von einem diversitären und in die Stadt integrierten Skateraumkonzept gesprochen werden. 

Skateraum-Positionierungsmodell

Skateraum-Positionierungs-modell

Zwischen Subkultur und Versportlichung veranschaulicht das Positionierungsmodell die erweiterten Handlungsoptionen für Städte und Gemeinden über Skateparks hinaus, Räume für Skateboarding und urbane Bewegungspraktiken zu schaffen.

*Shared Spot: Multi-Funktionsraum zur geteilten Nutzung von Skater*innen mit Passanten

*DIY: Selbstgebaute Skate-Spots nach dem Motto: Do It Yourself

*Gefundene Räume: Architektonische Gegebenheiten im öffentlichen Raum, die als Skate-Spot zweckentfremdet werden

*Shared Spot: Multi-Funktionsraum zur geteilten Nutzung von Skater*innen mit Passanten

*DIY: Selbstgebaute Skate-Spots nach dem Motto: Do It Yourself

*Gefundene Räume: Architektonische Gegebenheiten im öffentlichen Raum, die als Skate-Spot zweckentfremdet werden

Resümee der Zukunft von Skateparks

Die Zukunft von Räumen für Skateboarding sind nicht nur Skateparks, sondern eine Skateboard-Raum-Diversität, die gewinnbringend in die Stadtplanung eingebracht werden sollte. 

Über den Autor

Veith Kilberth (Dr. phil.)

 
Ehemaliger professioneller Skateboarder, Diplom-Sportwissenschaftler, promoviert an der Europa-Universität Flensburg, geschäftsführender
Mitinhaber des Planungsbüros für Skateparks, Landskate GmbH, und der fine lines marketing GmbH in Köln. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Jugendmarketing, Trendsport, Stadt-Raumplanung, Skateparks und Skateboarding.
Wissenschaftliche Publikationen: 

Schwier, J. & Kilberth, V. (2021). Leistungsverständnis und Leistungsentwicklung in bewegungsorientierten Jugendkulturen am Beispiel Skateboarding (in Bearbeitung).

Kilberth, V., Mikmak, W. & Isbrecht, S. (2021). Urban Sports-Gesamtkonzept der Stadt Köln 2021. Kommunale Planung von öffentlichen Skate-, BMX- und Parkour-Anlagen (im Erscheinen).

Kilberth, V. (2021). Die Sicht des Skaters. In Tscharn, H. (Hg.) Local Continuum. Köln, Solo.

Kilberth, V. (2021). Skateparks. Räume für Skateboarding zwischen Subkultur und Versportlichung. Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. (2019). Soziale Aspekte von Räumen für urbane Bewegungspraktiken im Spannungsfeld zwischen Subkultur und Versportlichung am Beispiel von Skateparks. In Balz, E. & Bindel, T. (Hg.): Sport für den Menschen – sozial verantwortliche Interventionen im Raum. Jahrestagung der dvs-Kommission: Sport und Raum, 2018 in Wuppertal, (S. 147-158). Hamburg: Feldhaus Verlag Edition Czlawina.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2019). Quo Vadis Skateboard? In Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.), Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification (p. 7-13). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. (2019). The Olympic Skateboarding Terrain Between Subculture And Sportisation. In Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.), Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification (p. 53-78). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.) (2019). Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification. Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2018). Quo Vadis Skateboard? In Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.), Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung (S. 7-13). Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.) (2018). Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung. Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2018). Zwischen Vereinnahmung und Unabhängigkeit. In Schüler Wissen für Lehrer. Sport (S. 48-51). Seelze: Friedrich.

Kilberth, V. (2018). Das Olympische Skateboard-Terrain zwischen Subkultur und Versportlichung. In Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.), Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung (S. 57-80). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V., Mikmak, W. & Isbrecht, S. (2017). Urban Sports Masterplan Stadt Köln. Köln: Amt für Kinder, Jugend und Familie (unveröffentlicht). 

Veith Kilberth (Dr. phil.)

 
Ehemaliger professioneller Skateboarder, Diplom-Sportwissenschaftler, promoviert an der Europa-Universität Flensburg, geschäftsführender
Mitinhaber des Planungsbüros für Skateparks, Landskate GmbH, und der fine lines marketing GmbH in Köln. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Jugendmarketing, Trendsport, Stadt-Raumplanung, Skateparks und Skateboarding.
Wissenschaftliche Publikationen: 

Schwier, J. & Kilberth, V. (2021). Leistungsverständnis und Leistungsentwicklung in bewegungsorientierten Jugendkulturen am Beispiel Skateboarding (in Bearbeitung).

Kilberth, V., Mikmak, W. & Isbrecht, S. (2021). Urban Sports-Gesamtkonzept der Stadt Köln 2021. Kommunale Planung von öffentlichen Skate-, BMX- und Parkour-Anlagen (im Erscheinen).

Kilberth, V. (2021). Die Sicht des Skaters. In Tscharn, H. (Hg.) Local Continuum. Köln, Solo.

Kilberth, V. (2021). Skateparks. Räume für Skateboarding zwischen Subkultur und Versportlichung. Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. (2019). Soziale Aspekte von Räumen für urbane Bewegungspraktiken im Spannungsfeld zwischen Subkultur und Versportlichung am Beispiel von Skateparks. In Balz, E. & Bindel, T. (Hg.): Sport für den Menschen – sozial verantwortliche Interventionen im Raum. Jahrestagung der dvs-Kommission: Sport und Raum, 2018 in Wuppertal, (S. 147-158). Hamburg: Feldhaus Verlag Edition Czlawina.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2019). Quo Vadis Skateboard? In Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.), Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification (p. 7-13). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. (2019). The Olympic Skateboarding Terrain Between Subculture And Sportisation. In Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.), Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification (p. 53-78). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V. & Schwier, J. (eds.) (2019). Skateboarding Between Subculture And The Olympics. A Youth Culture Under Pressure from Commercialization And Sportification. Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2018). Quo Vadis Skateboard? In Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.), Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung (S. 7-13). Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.) (2018). Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung. Bielefeld: transcript.

Schwier, J. & Kilberth, V. (2018). Zwischen Vereinnahmung und Unabhängigkeit. In Schüler Wissen für Lehrer. Sport (S. 48-51). Seelze: Friedrich.

Kilberth, V. (2018). Das Olympische Skateboard-Terrain zwischen Subkultur und Versportlichung. In Schwier, J. & Kilberth, V. (Hg.), Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia. Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung (S. 57-80). Bielefeld: transcript.

Kilberth, V., Mikmak, W. & Isbrecht, S. (2017). Urban Sports Masterplan Stadt Köln. Köln: Amt für Kinder, Jugend und Familie (unveröffentlicht).